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Versöhnung
Tschechische Diplomatie spricht sich gegen binationale Versöhnungskommission aus
13. Mai 2008
ie tschechische Diplomatie spricht sich gegen eine sudetendeutsch-tschechische Versöhnungskommission der Wahrheit aus. Es gebe ausreichend Diskussionsforen, die sich mit der Vertreibung der Deutschen aus der damaligen Tschechoslowakei befassten. Weitere Institutionen seien nicht erforderlich, sagte die Sprecherin des tschechischen Außenministeriums, Zuzana Opletalová. Auch Bildungsminister Ondřej Liška lehnte eine gemeinsame Kommission ab. Man leiste bereits sehr viel in dieser Sache, sagte Liška. Der Sprecher der Sudetendeuschen Volksgruppe, Bernd Posselt, hatte am Sonntag auf dem Sudetendeutschen Tag in Nürnberg eine binationale Versöhnungskommission vorgeschlagen, die Aussagen von Augenzeugen der Vertreibung der Deutschen sammeln solle. Unter anderem auf die Teilnahme von Liška hatte die sudetendeutsche Seite gehofft.

Quelle: Tsch. Rundfunk
     
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