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Polen wehrten sich gegen Kommunismus
Heutige Polen-Regierung beleidigt Vertriebene
SLÖ, 16. November 2006
ine sehr interessante, gut zusammengestellte Ausstellung "Der Posener Juni 1956 – eine Stadt im Aufstand" wurde am 14. November in der Bibliothek der Universität Wien präsentiert.
Der Rektor der Universität Wien, Univ.-Prof. Dr. Georg Winckler, fand Worte des Gedenkens und des Dankes für die damaligen Opfer und Kämpfer für die Freiheit und der Botschafter der Republik Polen, Mag. Marek Jedrys, Dankbarkeit für die Kooperation der Universität Wien mit seinem Land in der Erinnerung an die Aufstandsbewegung im Juni 1956, die in Budapest ihre Fortsetzung im Oktober des gleichen Jahres fand.
Der auch anwesende Bundesobmann der Sudetendeutschen Landsmannschaft in Österreich, Gerhard Zeihsel, zeigte beim anschließenden Empfang anläßlich des 88. Jahrestages der Wiedererlangung der Unabhängigkeit durch die Republik Polens in Gesprächen mit polnischen Persönlichkeiten – wie auch dem Vizepräsidenten der Stadt Posen / Poznan, Maciej Frankiewicz, viel Sympathie für die mutigen Polen, die sich gegen die Tyrannenherrschaft der Kommunisten erhoben.
Unverständnis zeigte Zeihsel allerdings zur ablehnenden Haltung der Polnischen Regierungsspitze gegenüber der Ausstellung "Erzwungene Wege: Flucht und Vertreibungen im Europa des 20. Jahrhunderts" in Berlin und dem geplanten "Zentrum gegen Vertreibungen" in Berlin.
Es muß auch den deutschen Nachkriegsopfern zugestanden werden, daß sie neben dem Leid der anderen auch ihr eigenes Schicksal – als Mahnung gegen Vertreibungen – dokumentieren, betonte Zeihsel gegenüber – teilweise aufgeschlossenen – polnischen Gesprächspartnern.
     
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